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Zu Carl Schmitt: Land und Meer

Julian Liese

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die heutige Ökonomie ist geprägt von einer globalisierten und damit international stark verflochtenen Ökonomie. Die Welt als Ganzes rückt durch technologischen Fortschritt, einen wachsenden Welthandel, der auch mit heutigen Mitteln nur auf dem Meer bewältigt werden kann, enger und enger zusammen. Der Raum des Meeres ist kein neuer, unbekannter Raum mehr, aber noch immer sind der Charakter dieses Raumes und der Unterschied von Land und Meer prägend für den Nomos der Menschheit. Auch die Europazentriertheit des Jus Publicum Europaeum schwindet, und dennoch bleiben die Probleme und Zusammenhänge von Übersee ein aktuelles Thema.Carl Schmitts Thematisierung von Land und Meer, von der Freiheit der Meere und der Piraterie ist keineswegs ein alter Hut der Politischen Theorie. Vielmehr ist es eine bedeutende philosophische Perspektive auf das heutige globale sicherheitspolitische und völkerrechtliche Gesamtsystem.Der Raub auf See ist wahrscheinlich so alt wie die Seefahrt und der Seehandel - wo es etwas zu holen gibt, findet sich früher oder später stets ein ungebetener Interessent. Alle historischen Reiche, die Seehandel trieben, kannten das Phänomen des Seeraubs als Äquivalent des organisierten Straßenraubs, der den Handelskarawanen drohte. Dies gilt für die Ägypter ebenso wie für die Anlieger des Indischen Ozeans. .Die asymmetrische Bedrohung der Piraterie steht auch heute wieder, vielleicht kann man auch sagen: immer noch, der eingehegten terrestrischen Welt der Nationalstaaten entgegen. Nur ist die Staatengemeinschaft mittlerweile nicht mehr zweigeteilt in Europa, als Zentrum der religiös, vermeintlich intellektuell und technologisch entwickelten Elite, und heidnische Völker, sondern in gleichberechtigte Mächte rund um den Globus.

Klett-Cotta :: Gespräch über die Macht und den Zugang zum ... »Kurz gesagt, ich glaube, man muss Schmitt, wie Heidegger, neu lesen« Jacques Derrida. Im Jahr 1954, neun Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges verfasste Carl Schmitt einen Radioessay, der unter dem Titel »Gespräch über die Macht und den Zugang zum Machthaber« mehrfach veröffentlicht wurde.

3.43 MB DATEIGRÖSSE
9783640926558 ISBN
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Sofya Voigtuh

Land und Meer eine Weltgeschichtliche Betrachtung Schmitt Carl

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Mattio Müllers

Carl Schmitt – Wikipedia

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Noels Schulzen

Klett-Cotta :: Land und Meer - Carl Schmitt »Land und Meer« hat Carl Schmitt nicht nur als Theoretiker vorgetragen, sondern auch seiner Tochter Anima erzählt. So beschwört er das Ambiente der Piraterie ebenso, wie es ihm scharfsichtig gelingt, das Kalkül absolutistischer Feldherren zu erfassen.

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Jason Leghmann

"Land und Meer" - die elementaren Gegebenheiten menschlichen Daseins und Handelns bestimmen Völkerrecht und Kriege. Die unterschiedlichen Auffassungen der Nationen und Staatsmänner von Politik, Krieg, Feindschaft, Recht und Humanität wurzeln im eigenen Verhältnis zum Raum. Land Und Meer by Carl Schmitt - AbeBooks

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Jessica Kolhmann

Carl Schmitts "Land und Meer" - Schließen Wir nutzen Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die …